Abgeschlossenes


"Weil ein #Aufschrei nicht reicht"

Lesung mit anschließender Diskussion mit Anne Wizorek
am 7. März um 18 Uhr in der Buchhandlung ChickLit, 1010 Wien

Im Jänner 2013 ging ein #aufschrei durch die deutschsprachige Online- und Medienlandschaft. Unter diesem Hashtag wurden tausende Tweets verfasst und geteilt, die zeigten, wie viele Menschen täglich sexistische Sprüche, Kommentaren oder Bemerkungen erleben. Die zeigten, dass Sexismus die Gesellschaft durchzieht. Die Twitteraktion wurde so groß, dass selbst die traditionellen Medien das Thema Alltagssexismus aufgriffen und so eine breite Debatte auslösten.

Anne Wizorek hat ihre Erfahrungen mit der Aktion und der darauffolgenden Debatte niedergeschrieben und als Buch veröffentlicht. Sie zeigt darin auf, dass Netzfeminismus mehr ist als ein paar Klicks. Der feministische Diskurs und auch Aktivismus bekommt durch das Internet neue Dimensionen. Das Nebeneinander von Buch und Internet bietet die Möglichkeit Menschen zu erreichen, die (noch) nicht online aktiv sind. Diese rund 300 Seiten sind ein guter Weg Menschen mit und ohne Netzaffinität zusammen zu bringen, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich damit auseinander zu setzen, was einen Feminismus "von heute" ausmachen kann.


Feministisch kommentiert - Lesekreis und Diskussionsveranstaltung

Der Verein Genderraum lädt zum 3. feministischen Lesekreis! Wir treffen uns im Wintersemester 2014/15, um gemeinsam Texte zum Thema Klasse/Klassismus zu diskutieren. Zur abschließenden Podiumsdiskussion möchten wir einige Autorinnen* der Texte bzw. andere Wissenschafterinnen*/Aktivistinnen* einladen. Das erste Treffen findet am 16. Oktober 2014 um 18 Uhr im Café Afro in der Türkenstraße 3 in 1090 Wien statt. Wir bitten um eine Anmeldung unter info(at)genderraum.at. Nach der Anmeldung erhaltet ihr einen Online-Zugang zu den Texten.
Weitere Infos und Leseliste

Feministische Klasse

Diskussionsveranstaltung

20. Jänner 2015, Buchhandlung ChickLit, Kleeblattgasse 7, 1010 Wien

Start: 19 Uhr, anschließend Wein und Brot

Insbesondere seit der Finanz- und Wirtschaftskrise Ende der Nullerjahre beschäftigen sich Feminist_innen wieder vermehrt mit ökonomischen und sozialen Fragen - der Begriff der Klasse ist dabei weitgehend aus den Diskussionen verschwunden, Klassismus als klassenspezifische Diskriminierung, Ausbeutung und Marginalisierung wird im Rahmen von intersektionalen Ansätzen oftmals zu wenig beachtet. Warum ist die Klasse zum feministisch blinden Fleck geworden - und wie kann die Diskussion neu belebt werden?

Es diskutieren Julischka Stengele, Kübra Atasoy und Marty Huber, Moderation: Brigitte Theißl

Feministisch kommentiert: Abschlussdiskussion des feministischen Lesekreises

Handlungsperspektiven feministischer Ökonomie

Dienstag, 21. Jänner 2014, 19 Uhr, in der Buchhandlung ChickLit in 1010 Wien

Angesichts der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise rücken ökonomische Fragestellungen (wieder) ins Zentrum feministischer Politiken. Verschärfte Arbeits- und Lebensbedingungen erfordern nicht zuletzt feministische Gegenentwürfe, widerständiges Handeln und Utopien.

Es diskutieren: Heike Fleischmann, Teilnehmerin des Lesekreises u. parlamentarische Mitarbeiterin v. Angelika Milnar im Parlamentsklub Neos und Liberales Forum

Käthe Knittler, feministische Ökonomin

Isabella Scheibmayr, Feministin und Ökonomin

Moderation: Katharina Serles

Anschließend: Ausklang bei Wein und Brot

 

Feministisch kommentiert - Lesekreis und Diskussionsveranstaltung

Der Verein Genderraum lädt zum 2. feministischen Lesekreis! Wir treffen uns im Wintersemester 2013/14 (Oktober bis Jänner), um gemeinsam Texte der feministischen Ökonomie zu diskutieren. Zur abschließenden Podiumsdiskussion möchten wir einige Autorinnen* der Texte bzw. andere Wissenschafterinnen*/Aktivistinnen* einladen. Das erste Treffen findet  am 8. Oktober 2013 von 17 bis 19 Uhr im Café Gagarin in der Garnisongasse 24 in 1090 Wien statt. Wir bitten um eine Anmeldung unter info(at)genderraum.at. Nach der Anmeldung erhaltet ihr einen  Online-Zugang zu den Texten. Für Frauen*.

 

Social Media Workshop: (politisch) aktiv in sozialen Netzwerken

Workshop für Einsteigerinnen*, Einführung in Facebook, Twitter und Co

Donnerstag, 27. Juni 2013, 16 bis 20 Uhr
Ort: cityspace, Goldschmiedgasse 10, 1010 Wien, 3. Stock

Teilnahmegebühr: 12 Euro, Anmeldung unter info(at)genderraum.at

Weitere Informationen

Feministisch herausgefordert - Podiumsdiskussion mit Impulsvortrag

Aktuelle Herausforderungen feministischer Politiken

Dienstag, 11. Juni 2013, 19 bis 21 Uhr, Buchhandlung ChickLit Wien

Weitere Informationen

 

Feministisch kommentiert - Lesekreis und Diskussionsveranstaltung

Der Verein Genderraum lädt zum feministischen Lesekreis! Wir treffen uns im Sommersemester 2013 (März bis Juni) einmal pro Monat, um gemeinsam Texte zu aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen feministischer Politiken zu diskutieren. Zur abschließenden Podiumsdiskussion möchten wir einige Autorinnen* der Texte bzw. andere Wissenschafterinnen*/Aktivistinnen* einladen. Das erste Treffen findet am 7. März 2013 von 17 bis 19 Uhr im Referat Genderforschung am Campus der Universität Wien statt. Die weiteren Termine möchten wir mit euch gemeinsam finden. Wir bitten um eine Anmeldung unter info(at)genderraum.at. Nach der Anmeldung erhaltet ihr einen Online-Zugang zu den Texten.

Weitere Infos und Leseliste

 

 

Critical Crafting Circle meets Feminist Urban Knitters

Buchpräsentation und Diskussion

5. Dezember 2012, 18.30 Uhr, Fachbuchhandlung des ÖGB-Verlags, 1010 Wien

Der Critical Crafting Circle präsentiert das Buch „Craftista! Handarbeit als Aktivismus“, bei der anschließenden Podiumsdiskussion werden wir gemeinsam mit Elke Gaugele und Verena Kuni Urban Knitting als feministischen Aktivismus im Spannungsfeld von Vereinnahmung und Kommerzialisierung diskutieren.
Weitere Infos gibt es hier

 

Feministisches Argumentationstraining

Der Verein Genderraum lädt zum feministischen Argumentationstraining!

Seid ihr in eurem Arbeitsumfeld, im FreundInnenkreis oder in der Familie mit antifeministischen Parolen konfrontiert? Stößt ihr mit euren feministischen Positionen immer wieder auf Unverständnis? Damit seid ihr nicht alleine: Feministische Aktivist*innen und Erwachsenenbildner*innen berichten von typischen Argumentationsstrategien, die Diskussionen zu Themen wie Geschlechterverhältnissen oder Rassismus verunmöglichen bzw. im Keim ersticken. Auch in der wissenschaftlichen Literatur setzen sich AutorInnen mit diesem Phänomen auseinander und analysieren solche Abwehrstrategien im Kontext von gesellschaftlichen Machtverhältnissen.

 

In diesem Training möchten wir solche Strategien mit euch zusammen besprechen und gemeinsam verschiedene Haltungen ausprobieren, um so eigene Grenzen besser abstecken und alltäglichen Antifeminismen besser begegnen zu können.

 

Zeit: Donnerstag, 29. November 2012, 17 bis 20 Uhr
Ort: Seminarraum 3 in der Liechtensteinstraße 41, 1090 Wien

Anmeldefrist: 25. November 2012 unter: info@genderraum.at

Es gibt keine Teilnahmegebühr, wenn es euch finanziell möglich ist, bitten wir um eine freiwillige Spende.

Alle Frauen* sind herzlich willkommen! Wir freuen uns auf euch!

 

Urban Knitting – Zum Verhältnis von kollektivem Gedächtnis, textiler Aktionskunst, Geschlecht und öffentlichem Raum

lecture FH Joanneum Graz | Informationsdesign | 12.10.2012

Urban Knitting hinterlässt seit geraumer Zeit Spuren im städtischen Raum. Diese Form der Streetart war immer mit der Diskussion um das Verhältnis textiler Aktionskunst, Geschlecht und öffentlicher Raum verbunden. Welche Möglichkeiten bietet textile Aktionskunst, um in die großen Erzählungen des öffentlichen Raums einzugreifen und um die Wahrnehmung für Ein- und Ausschlüsse zu verstärken? Und wie kann in weiterer Folge der öffentliche Raum und die Erzählungen, die darin tradiert oder verschwiegen werden, mittels Urban Knitting umgeschrieben werden?

 

 

Intersections of gender and disability - gender aspects in austrian disability laws

Tagungsbeitrag - Vortrag Betina Aumair

12. - 15. September 2012, Universität Innsbruck

New law - new gender structure? codifying the law as a process of inscribing gender structures.

Programm

presentation proposal

 

gender und diversity Seminar

Seminar für Trainer_innen

20. April von 14:00 bis 20:00 und am 27./28. April von 10:00 Uhr bis 18:00

Die Seminare richteten sich an Unterrichtende der Erwachsenenbildung.

mehr

 

Pornografie und Pornografisierung als Herausforderung für Medienwissenschaften und Gender Studies

Tagungsbeitrag

Vortrag Brigitte Theißl und Betina Aumair

10.05.2012-12.05.2012

Tagung der Arbeitsgruppe "Gender & Medien" der Gesellschaft für Medienwissenschaft

"screen strike! Gender, Medien, Kritik"

Tagungsbeitrag

 

Medienwatchblog - Verhandlungen von Geschlecht und Ethnizität in der Medienkommunikation

Lehrveranstaltung SS 2012 Universität Klagenfurt

von Brigitte Theißl und Betina Aumair

Im Zentrum des Proseminars steht die Analyse von Medienangeboten in Hinblick auf diese Prozesse. Dabei soll untersucht werden, wie in der Medienberichterstattung Geschlecht und Ethnizität konstruiert werden, wie Geschlecht mithilfe der journalistischen Sprache hervor gebracht und unsichtbar gemacht wird und welche inhärenten Maskulinismen sich in einer scheinbar „neutralen“ Berichterstattung identifizieren lassen. Zudem werden Formen von Sexismus und Rassismus in der Medienkommunikation analysiert und die Darstellung von (sexualisierter) Gewalt in den Medien untersucht. Neben der Sprache wird der Fokus auch auf visuelle Repräsentationen in Form von Fotos, Grafiken, Zeichnungen und Nachrichtenfilme gelenkt und auf deren Funktion hin untersucht. Einen weiteren thematischen Aspekt der Lehrveranstaltung bildet abschließend die Analyse der medialen Rezeption von Wissenschaft und Forschung, die sich mit Geschlecht und Ethnizität auseinandersetzt.

Lehrveranstaltungskonzept

 

tRaumfrau verstrickt - Guerilla Knitting Workhop

eine Zusammenarbeit der Strickistinnen mit dem Kulturlabor Stromboli in Hall in Tirol

Am 17. März und 18. März 2012 fand in Hall in Tirol ein Guerilla Knitting Workshop statt, bei dem mit Frauen aus Hall und Umgebung Brunnen und die Wege zwischen den Brunnen mit textilen Kunstwerken bestrickt/behäkelt. Thematisiert wurde das Wasserholen, das eine typisch frauenspezifische Arbeit darstellt - und wie die textile Handarbeit als unbezahlte Arbeit in erster Linie Dienst an der Familie ist.

Fotos

Kulturlabor Stromboli

Strickistinnen

 

Aspekte gendersensibler Didaktik im Unterricht

Lehrveranstaltung WS 2011/2012 Universität Salzburg

von Betina Aumair

Die Lehrveranstaltung setzt sich mit Konstruktion und Gestaltung von Geschlechterverhältnissen und -rollen und deren Dekonstruktion im Unterricht auseinander. Dabei geht es darum, ein kritisches Bewusstsein für Geschlechterstereotypen zu entwickeln und sich mit den patriarchalen Strukturen zu beschäftigen, in denen sich Geschlechterrollen und -identitäten manifestieren.

Lehrveranstaltungskonzept

 

Partizipation und Empowerment als Argumentationsstrategien in der Integrationsdebatte - Teilhabe- und Emanzipationsförderung und/oder (versteckter) Paternalismus?

Tagungsbeitrag

Vortrag von Betina Aumair 19.01.2012/20.01.2012

Volkshochschule Favoriten, Arthaberplatz 18, 1100 Wien

Tagung "Paternalismus in der (sprachbezogenen) Erwachsenenbildung. Erkundungen eines migrationsgesellschaftlichen Herrschaftsverhältnisses."

Tagungsprogramm

 

Gender Mainstreaming Seminar

Qualifizierungsverbund Niederösterreich

Im Mittelpunkt dieses zweitägigen Seminars zu Gender Mainstreaming im Oktober 2011 stand die Auseinandersetzung von Geschlecht und Behinderung und die Möglichkeiten der Implementierung von Gender Mainstreaming in Organisationen und Institutionen, die mit Menschen mit Behinderung arbeiten.

 

verSTRICKungen - partizipatives Urban Knitting Projekt

Urban Knitting Workshop in der Bakip Ettenreichgasse 1100

Ziel des Workshops war die Auseinandersetzung mit textilem Handwerk/textiler Kunst, Geschlecht und Öffentlichen Raum. Textiles Handwerk ist nach wie vor eine primär weiblich konnotierte Tätigkeit. Das vorherrschende Bild ist dabei jenes von Frauen, die zurückgezogen ins Private schöne Dinge zum Anziehen oder zum Schmücken der Wohnung produzieren. Mit der Street Art Bewegung Urban Knitting wird die Technik, das Material und die Tätigkeit aus dem Privaten in den Öffentlichen Raum geholt und für die Verbreitung eigener Botschaften genutzt. Inhaltiche Aspekte des Workshops waren eine gemeinsame Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex textiles Handwerk/textile Kunst, Geschlecht und Öffentlicher Raum als auch eine gemeinsame Urban Knitting Aktion.